Schon seit Jahren stehen sich das Tagesgeld und das Festgeld als direkte Konkurrenten im Bereich der Geldanlage gegenüber. Auch derzeit stehen daher viele Anleger vor der Frage, wie sie ihr Kapital besser anlegen können, auf dem Tagesgeldkonto oder doch auf einem Festgeldkonto?
Diverse Banken bieten beim Tagesgeld derzeit einen Zinssatz an, der sich im Bereich von zwei Prozent bewegt. Teilweise liegen die „besten“ Zinssätze im Tagesgeldbereich sogar bei 2,20 Prozent. Bei den Zinsen für eine Festgeldanlage ist es so, dass für eine Anlagedauer von zwei Jahren bis zu drei Prozent angeboten werden. Für den Anleger wirft das die berechtigte Frage und nicht ganz leichte Entscheidung auf, welche Art von Anlage er nutzen soll: Das Tagesgeld für 2,20 Prozent mit täglicher Verfügbarkeit, oder doch das Festgeld mit drei Prozent Verzinsung, bei dem der Zinssatz zwar höher ist, das Kapital dafür aber zwei Jahre festliegt.
Generell sollten die Angebote auf jeden Fall zunächst verglichen werden, bevor man sich grundsätzlich für das Tagesgeld oder das Festgeld entscheidet. Mitunter kann auch die Mindesteinlage ein Entscheidungskriterium sein, denn Kleinanleger „scheitern“ hier gerade beim Festgeld nicht selten an Mindesteinlagen von 5.000 oder gar 10.000 Euro, während man das Tagesgeldkonto im Grunde ausnahmslos bereits ab einem Euro nutzen kann. Als ein Fazit bezüglich der Frage, ob derzeit das Tagesgeld oder das Festgeld die bessere Anlageform ist kann man festhalten, dass die Zinsdifferenz zwischen dem Festgeld (zwei Jahre Laufzeit) und dem Tagesgeld immer geringer wird. Von daher spricht derzeit Vieles für das Tagesgeld, weil man hier deutlich flexibler ist und jederzeit an sein Kapital gelangen kann. Besonders vor dem Hintergrund der zukünftig wahrscheinlich ansteigenden Zinsen ist das ein wichtiger Vorteil des Tagesgeldes.