Auch Norisbank erhöht Zinssatz beim Tagesgeld

Die Reihe der Banken, die nach der Erhöhung der EZB-Leitzinsen auch ihre Zinssätze beim Tages- und Festgeld erhöhen, wird derzeit immer länger. Ganz aktuell verkündet auch die Norisbank eine Zinserhöhung beim angebotenen Tagesgeld.

Im Zuge einer so genannten Frühlingsaktion nimmt die Norisbank sogar fast eine Verdopplung ihres Zinssatzes beim Tagesgeldkonto vor. Was vom Anstieg der Zinsen her fast unglaublich klingt, muss man allerdings etwas relativieren, denn mit einem Zinssatz von bislang 1,10 Prozent bewegte sich die Tochter der Deutschen Bank im Vergleich zu vielen anderen Anbietern auch auf einem sehr niedrigen Niveau. Nun wurde der Zinssatz exakt auf 2,11 Prozent erhöht, womit die Norisbank nun nur noch knapp hinter dem fast schon „ewigen Spitzenreiter“, der Bank of Scotland liegt, die inzwischen aber schon von einigen weiteren Anbietern ernsthafte Konkurrenz bekommen hat. Der Zinssatz gilt zwar sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden, allerdings zum einen nur für neue Gelder auf dem Tagesgeld und zum anderen auch nur bis zu einer Anlagesumme von maximal 50.000 Euro.

Ferner ist die Aktion mit diesem sehr guten Zinssatz bis Ende Juli 2011 befristet. Danach, und auch jetzt schon für Beträge über 50.000 Euro, liegt der Zinssatz bei nach wie vor 1,10 Prozent bzw. es wird der dann gültige Zinssatz veranschlagt werden, da der Zinssatz natürlich grundsätzlich auch beim Tagesgeld der Norisbank variabel ist. Gutgeschrieben werden die Zinsen beim Tagesgeld der Norisbank alle drei Monate, sodass Anleger hier einen Zinseszinseffekt nutzen können, wenn das Tagesgeld über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt wird. Um die Sicherheit des angelegten Kapitals müssen sich 99,99 Prozent aller Anleger auch keine Sorgen machen, denn über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus sind die Guthaben auf dem Tagesgeldkonto der Norisbank bis zu rund 60 Millionen Euro je Kunde geschützt. Insofern ist das aktuelle Tagesgeld-Angebot der Norisbank durchaus als attraktiv zu bezeichnen.

Autor: P. Volkmar